Meine Philosophie

„Eine solide, schonende und vertrauensbildende Basisausbildung war und bleibt der Grundstein meiner Arbeit mit Pferden. Die Zeit und Geduld, die man hier investiert, prägt ein Pferd ein Leben lang. Ein Pferd, das mit Freude und spielerisch bei der Sache ist, wird immer ein aufmerksamer Partner bleiben.“

Ausbildung & Aufzucht

Der Umgang mit unseren Pferden basiert auf den Grundsätzen der Klassischen Reitkunst im Sinne der Légèreté – geprägt von Feingefühl, Geduld und Respekt.

Schon unsere Fohlen wachsen ganz entspannt mit dem kleinen Fohlen-ABC auf und lernen von Beginn an, Vertrauen zum Menschen aufzubauen. Da iberische Pferde Spätentwickler sind, geben wir ihnen bewusst die nötige Zeit, um sich körperlich und mental in Ruhe zu entwickeln. Mit der eigentlichen Arbeit beginnen wir daher erst im Alter von etwa dreieinhalb bis vier Jahren.

Die Basisarbeit gestaltet sich behutsam, vielseitig und konsequent. Unser Ziel ist schlicht ein ausgeglichenes, motiviertes Pferd, das uns als verlässlicher Partner in der Reitbahn sowie im Gelände begleitet.

Vom Fohlen zum Reitpferd

Unsere Fohlen wachsen von Beginn an ganz selbstverständlich mit dem kleinen ABC auf – vom Führen über die Hufpflege bis hin zu ersten spielerischen Gelassenheitsübungen. Da iberische Pferde Spätentwickler sind, lassen wir ihnen bewusst die nötige Zeit, um sich in Ruhe zu entwickeln. Die eigentliche Arbeit beginnt daher erst im Alter von ungefähr dreieinhalb bis vier Jahren.

Die Arbeit mit den Pferden folgt den Lehren der klassischen Reitkunst im Sinne der Légèreté. Ziel ist ein ruhig und verständlich aufgebauter Dialog, bei dem Mensch und Pferd auf Augenhöhe agieren. Kurze Einheiten, feine Impulse am Boden und viel Lob bilden das Fundament. Reiten erfordert weder Kraft noch Zwang, sondern das feine Reagieren auf leichte Hilfen.


Die Aufgabe der klassischen Reitkunst sehen wir darin, die natürliche Bewegungsveranlagung des Pferdes zu erkennen und es durch gezielte Gymnastizierung an der Hand und unter dem Sattel so zu stärken, dass es den Reiter gesunderhaltend tragen kann – ausbalanciert, zufrieden und ohne Widerstand. Im fortgeschrittenen Verlauf liegt die Freude darin, die individuellen Möglichkeiten des Pferdes in seiner ihm eigenen Anmut und Leichtigkeit zu entfalten.

Pura Raza Española sind für diesen Weg prädestiniert: Ihr ausgeglichenes Temperament, ihre Gelehrigkeit und ihre besondere Ausstrahlung machen die tägliche gemeinsame Zeit zu einer großen Freude.

Die Etappen der klassischen Reitkunst
Die Ausbildung nach den alten klassischen Grundsätzen verläuft in feinen, aufeinander aufbauenden Phasen. Sie richtet sich stets nach dem individuellen Tempo und der Natur des jeweiligen Pferdes:

Die erste Phase – Das junge Pferd:
Zu Beginn steht die Arbeit am Boden und später das erste Reiten in natürlicher Haltung. In den Grundgangarten auf geraden Linien geht es vor allem um Balance, Vertrauen und das Heranführen an die feinen Hilfen.

Die zweite Phase – Das sichere Geländepferd:
Mit fortschreitender Balance folgen Wendungen, Zirkel und feine Versammlungsübungen. Ziel ist ein durchlässiges, gelassenes und trittsicheres Pferd, das auch im Gelände und bei Hindernissen ein verlässlicher, ausbalancierter Partner ist.

Die Hohe Schule – Die Vollendung:
Die Entwicklung bis hin zur Hohen Schule erfordert Jahrelange Geduld, Feingefühl und gegenseitigen Respekt. Abhängig von Begabung, Kraft und Freude des einzelnen Pferdes können Lektionen wie Piaffe, Passage oder Pirouetten erarbeitet werden.

Es braucht viele Jahre vertrauensvoller Arbeit, bis ein Pferd diese Leichtigkeit und Anmut entfaltet. Jedes unserer Pferde darf diesen Weg in seinem eigenen Tempo gehen.

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